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Die Farbe der Materie. Meine Malerei, meine Meister
Die Farbe der Materie. Meine Malerei, meine Meister
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Mario Raniolo wurde 1954 in Ragusa geboren, zwischen dem weißen Stein der Hybläischen Hochebene, der roten Erde der Felder und einem Meer, das kein Wasser ist, sondern ein Abgrund aus Licht. Seine Kindheit verbrachte er in Bayern, wo ihm ein Maler die Tür zur Kunst öffnete; in Padua wurde er Ingenieur; jahrelang malte er heimlich, ohne es jemandem zu sagen. Bis ein Freund ihn, ohne ein Wort, zu einem Malwettbewerb in Ferrara anmeldete. Er gewann den ersten Preis.
In »Die Farbe der Materie« erzählt der Maler, woher seine Farben kommen: vom Kalk, den er als Junge an der Seite seines Vaters, eines Maurers, anrührte; von der sizilianischen Durchbrucharbeit, die seine Mutter fertigte, einer Kunst, die nicht durch Hinzufügen entsteht, sondern durch Wegnehmen; von Jahren des Schweigens und von vielen Reisen, von denen er Pigmente und Erden aus der halben Welt mitbrachte. Und er grüßt die Meister, die sie ihn gelehrt haben: Piero Guccione, Gerhard Richter, Lucio Fontana, Mark Rothko, Emilio Vedova.
Im letzten Teil, »Bilder betrachtet«, stehen die Lektüren und Gedichte, die andere vor seinen Werken geschrieben haben, jeweils neben dem Bild, das sie inspiriert hat, gefolgt von einer Galerie farbig abgebildeter Werke.
Ein Buch über Materiemalerei, über das Handwerk der Hände und über eine Idee, die sein ganzes Werk durchzieht: verhüllen, um zu enthüllen, ans Licht bringen, was die Materie zu verbergen sucht.
152 Seiten · 17,8 × 25,4 cm · Taschenbuch · durchgehend farbig, mit Abbildungen der Werke
Verlag MArt Srl, 2026
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